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Tambour 2A3/300B

Der Tambour ist ein sehr klassischer Endverstärker, der den Stand der Technik der 30er Jahre repräsentiert. Noch vor ein paar Jahren hat die breite Öffentlichkeit über HiFi-Geräte aus dieser Zeit nur mitleidig gelächelt, heute tun das nur noch wenige. Nicht nur die Verstärker jener Tage, auch die damals entwickelten Lautsprecher erleben heute eine besondere Würdigung.
Wir haben uns bei der "Entwicklung" des Tambour weitgehend an den Originalen orientiert und festgestellt (wie es vielen Kindern der siebziger Jahre ergangen ist), daß man gut beraten ist, wenn man die Vergangenheit kennt.

 

 

 

 


 

Zur Schaltung: Das Eingangssignal wird mittels abgeschirmten Kabels zum Poti P1 geführt. Das Poti regelt die Eingangsempfindlichkeit der Endstufe, die ja, weil ohne Gegenkopplung betrieben, höher als 0dB ist. Weiter ist dieses Poti sinnvoll, weil die Endtrioden nicht immer den gleichen Verstärkungsfaktor besitzen und daher mitunter Schwierigkeiten bei der Ortung hervorrufen.
Weiter, das Signal trifft aufs erste Gitter der 6SN7GT und wird mit erhöhter Amplitude ans zweite Gitter weitergeleitet. Diese Röhre wurde gewählt, weil sie eine vergleichsweise geringe Verstärkung liefert und daher den Wunsch nach Gegenkopplung klein hält und, weil sie das Steuergitter der 2A3 oder 300B mit ausreichender Leistung versorgt. Beide Triodensysteme der 6SN7GT sind galvanisch (kondensatorlos) gekoppelt. Von der Anode des zweiten Systems koppelt ein Kondensator die Signalwechselspannung ab und bringt sie zur 2A3/300B. Die Endtriode arbeitet im Eintakt-A-Betrieb. Der Arbeitspunkt wird durch R6 eingestellt. Der Ausgangsübertrager trennt nun den hochohmigen Teil des Verstärkers von der niederohmigen Peripherie. Er übertragt die Leistung des Verstärkers an den Lautsprecher.